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LivingSocial trennt sich von Ticket Monster

Anfang November verkaufte LivingSocial sein Ressort Ticket Monster (Korea) für 260 Millionen US-Dollar an den Konkurrenten Groupon. Die Kaufsumme soll in bar und in Aktien gezahlt werden. Die Transaktion soll in den ersten Monaten des Jahres 2014 abgeschlossen sein.

Für Ticket Monster soll Living Social schon über Monate hinweg lukrative Angebote erhalten haben. Mit dem Verkauf des Ablegers will das Dealportal sich nun reinvestieren und mehr auf das eigentliche Kerngeschäft konzentrieren.

Schon im September 2013 hatte LivingSocial eine strategische Neuausrichtung angekündigt. Händlern soll mehr Flexibilität geboten werden, Verbraucher sollen sich über eine noch größere Auswahl freuen.

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Nun auch LivingSocial gehackt

Couponing-Dienst LivingSocial musste einen Hackerangriff bestätigen. So soll es Unbekannten gelungen sein in das System des Rabattdienstes einzudringen und die persönlichen Daten von rund 50 Millionen Nutzern zu stehlen. Bei den ergatterten Daten soll es sich um Namen, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter gehandelt haben.

Sämtliche LivingSocial-Nutzer wurden aufgefordert, ihre Passwörter zu ändern. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um den Fall so schnell wie möglich zu klären.

Um welche Art von Hackerangriff es sich handelte, gab LivingSocial nicht bekannt. Der Couponing-Dienst versichert jedoch, dass die Hacker keinen Zugriff auf Kreditkarteninformationen gehabt haben sollen.

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Amazon muss LivingSocial abschreiben

Im dritten Quartal 2012 fährt Online-Händler Amazon erstmals seit 2003 wieder einen Verlust ein. Der Nettoverlust beträgt 274 Millionen Dollar.

Grund für den Verlust sollen Investitionen sein, die sich bisher nicht gelohnt haben. So investierte Amazon etwa 169 Millionen Dollar in Couponing-Anbieter und Groupon-Konkurrent LivingSocial. Auch für Subventionierungen des neuen Tablets Kindle Fire HD gab man viel Geld aus. Der Plan war offenbar die Geräte fast zum Produktionspreis auszugeben und später Gelder über die angebotenen Dienste einzuspielen, um das Tablet günstiger als Apples iPad anbieten zu können.

Alle Deals von Groupon und anderen Couponing-Anbietern findet ihr auf tagesangebote.de.

LivingSocial mit Clubhouse-Events

Schnäppchenportal LivingSocial startete vor vier Monaten das Experiment „Clubhouse“. So kaufte der Groupon-Konkurrent für rund 3 Millionen US-Dollar ein Haus in Washington D.C. und richtete es aufwendig ein. In dieser Location bietet LivingSocial nun spezielle Clubevents an.

Ob Bier-Festival, Weinprobe oder Konzerte: Das Unternehmen experimentiert mit unterschiedlichen Arten von Events. Darüber hinaus bietet das Clubhouse Vorteile, etwa gegenüber Groupon. Nachteilig wirken sich die verhältnismäßig hohen Kosten aus. Das Projekt soll aber schon jetzt 10 % des Geschäftes ausmachen, obwohl nur zehn Deals im Monat angeboten werden.

LivingSocial verliert rund 560 Mio. Dollar

Wie die IT-Times berichtet, verzeichnet LivingSocial für das Jahr 2011 einen Nettoverlust von 558 Millionen Dollar. Rund 245 Millionen Dollar setzte das Couponing-Portal im gleichen Zeitraum um. Diese pikanten Finanzinformationen über den Groupon-Konkurrenten wurden während Amazons Jahresbericht in Form des 10-K Filings bekannt. Amazon hatte sich für 175 Millionen Dollar rund 31 Prozent der Anteile an LivingSocial gesichert.

Das Couponing-Portal gilt hinter Groupon als Nummer Zwei am amerikanischen Couponing-Markt, der Anteil liegt bei rund 20 Prozent. Zum Ende des letzten Jahres wollte LivingSocial ursprünglich an die Börse gehen, holte dann aber durch eine weitere Finanzierungsrunde noch mal 400 Millionen Dollar ein.