FireStats wurde nicht in die Datenbank installiert

E-Commerce: Längere Ladezeiten verursachen Umsatzeinbußen

In einer Studie des Marktforschungsinstitutes „Forrester Consulting“ wurde untersucht, wie sich die Ladezeiten einer Website, aufgrund der Größe des Auftritts, auf das Verhalten von Online-Shoppern auswirkt.

Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, dass der durchschnittliche Online-Käufer erwartet, dass die angesurfte Website innerhalb kürzester Zeit, maximal zwei Sekunden, vollständig aufgebaut wird. 40 % aller Online-Käufer warten nicht länger als drei Sekunden auf die vollständige Darstellung der Seite und surfen im schlimmsten Fall zu einem anderen Online-Anbieter. Bei 27 % der unzufriedenen Verbraucher sinkt in diesem Fall sogar die Bereitschaft, im Ladengeschäft des jeweiligen Anbieters etwas einzukaufen.

Bei Online-Anbietern sollten nun die Alarmglocken schrillen, denn lange Ladezeiten verursachen damit nicht nur im Onlinegeschäft Umsatzeinbußen, sondern häufig auch im Offlinegeschäft. Für E-Commerce-Seiten sind angenehme und kurze Ladezeiten eines der wichtigsten Merkmale, um sich die Treue der Kunden zu erhalten und weiterhin neue Kunden zu gewinnen. Die gesamte Studie kann nach einer Registrierung unter http://www.akamai.com/2seconds heruntergeladen werden.

Kurz notiert: Mode & Bekleidung sind die E-Commerce-Investment-Trends

Der deutsche Modemarkt ist, im Vergleich zu anderen Ländern, im Verzug. Neben vielen Katalogversendern fehlen einfach noch attraktive Modeplattformen, die auch die jüngeren Käuferschichten ansprechen würden. Insgesamt kaufen erst ca. 10 Millionen deutsche Verbraucher im Internet ein, der jährliche Zuwachs liegt gerade einmal bei
15 % und ist damit nicht gerade überwältigend.

Der Modebereich im Onlinegeschäft wurde lange vernachlässigt! Einen eindeutigen Marktführer, wie zum Beispiel ASOS in Großbritannien, gibt es hierzulande bisher nicht. Dafür werden Bekleidungsketten wie H&M, C&A oder Esprit im Online-Handel immer aktiver. Unverhältnismäßig viel Kapital floss eine zeitlang in Shoppingclubs, aktuell scheint sich aber die Kapitalbasis wieder zu verbreitern.

Mehr Umsatz durch Finanzierungen im E-Commerce

Aufgrund der Wirtschaftskrise sinkt die Kaufkraft der europäischen Verbraucher. Die aktuelle Studie „Europa-Konsumbarometer 2009“ der Dresdner-Cetelem Kreditbank belegt dies. Um den weiteren Rückgang der Kaufkraft zu bremsen, müssen neue Einkaufsstrategien erarbeitet werden: Der E-Commerce profitiert davon!

Der Online-Kauf stellt für 67 % der Europäer ein Sparpotential dar. In deutschen Haushalten sind ganze 84 % davon überzeugt, durch einen Online-Kauf sparen zu können. Um den Umsatz im E-Commerce weiterhin zu steigern, sollen nun auch im E-Commerce-Handel Finanzierungsservices angeboten werden. Durch die angebotenen Finanzierungsservices soll der E-Commerce-Handel trotz der Wirtschaftskrise ein Umsatzplus von mindestens 10 % machen.

Die Shops, die von diesem Umsatzplus profitieren möchten, müssen neben einem attraktiven Angebot ganz besonders über den Service am Kunden punkten. Um den besonderen Service am Kunden sicher zu stellen, sollte vor allen Dingen ein transparenter und reibungsloser Ablauf im Bestellvorgang, wie auch im Lieferungs- und Zahlungsprozess gegeben sein.