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“Kündigung dealbutler.de”

Jetzt ist es offiziell. Nachdem ich ja nie Antwort auf meine Anfrage erhalten habe, erreichte mich gerade eben eine E-Mail, in der mir mitgeteilt wurde, “dass dealbutler.de seinen Betrieb mit sofortiger Wirkung vollständig einstellt.” Damit ist nun offiziell ein weiterer Liveshopping-Anbieter von der Bühne verschwunden. Der Markt bleibt lebendig und für die nähere Zukunft haben sich bereits einige neue Marktteilnehmer angekündigt.

Dealbutler im Wachkoma?

Eigentlich klingt das Konzept von dealbutler.de recht vielversprechend: Die User bezahlen pro Monat einen Euro Mitgliedsgebühr und bekommen dafür jede Woche ein tolles Produkt zu einem guten Preis angeboten. Zum Einkaufspreis. Denn die Betreiber finanzieren sich nur über die Gebühr: “Davon bezahlen wir unsere Mitarbeiter (sobald wir welche haben) und machen uns vom Rest einen schönen Lenz.” Laut Archiv hat das mit elf Produkten auch schon geklappt. Aber seit einiger Zeit tut sich auf der Seite gar nichts mehr.
Mit dem Betreff “Dienst eingestellt?” habe ich deswegen gerade diese E-Mail an info@dealbutler.de, die im Impressum angegebene Mail-Adresse, gesandt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 30.10. habe ich mich für Ihren Dienst dealbutler.de angemeldet und Ihnen eine Ermächtigung zum Lastschrifteinzug der Jahresgebühr von 12 Euro erteilt. Seitdem scheint Ihre Website jedoch ins Wachkoma verfallen zu sein. Selbst die Gebühr haben Sie noch nicht eingezogen. Was ist passiert? Können wir noch mit weiteren tollen Angeboten seitens dealbutler.de rechnen…?

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Huebner

Jetzt sind wir mal gespannt, ob und wann eine Antwort kommt. Ich werde sie dann hier veröffentlichen!

Hallo zurück!

Die letzten Tage waren die Autoren dieses Blogs geschäftlich im Ausland unterwegs. Um solche Schreibpausen künftig besser abfangen zu können, sind neue Autoren herzlich willkommen. Wer also auch Spaß daran findet, die deutsche Liveshopping-Szene genauer unter die Lupe zu nehmen, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden!

  • Bei Schutzgeld gibt es heute ein DVB-T LCD-TV. Nur registrierte User können mit dem Don verhandeln… Ich hab ihn auf 84,90 Euro runter. Kam jemand weiter?
  • Zitruspressen gibt es heute bei dealirio und bei urdeal. Die eine von Leopold und für 15,95 Euro (plus 7,95 Euro Versand), die andere von einem unbekannten Hersteller und für 12,99 Euro (plus 3,95 Euro Versand). Das System ist das gleiche, schicker ist aber irgendwie die teurere bei dealirio.
  • Das mit dem Dealbutler scheint ein echter Reinfall gewesen zu sein. Das Konzept funktioniert (angeblich) so, dass die User pro Monat einen Euro dafür bezahlen, dass sie da überhaupt den Preis sehen und bestellen dürfen. Dafür gibt es dann “jede Woche ein unschlagbares Angebot”. Pustekuchen! Der iPod touch ist seit Wochen ausverkauft und es gibt nichts Neues. Das hat ja schon regelrecht betrügerische Züge! Ich werde das mal weiter beobachten. Momentan habe ich ein bisschen das Gefühl, dass die Sache irgendwie stinkt…
  • Nicht am Stinken sondern am Verstauben ist offenbar Yobri. Da passiert auch wohl überhaupt nichts mehr.
  • Guut.de schießt sich in den vergangenen Tagen auf eine wechselnde Folge von Unterhaltungselektronik und Adventskalendern ein. Ein bisschen Abwechslung täte wohl mal wieder gut. Mal was ganz anderes. Irgendwas mit Reisen, Sport, Kochen oder sonstwas.
  • Der Preisbock hat sein Faible für USB-Geräte entdeckt: Vorgestern ein USB-Aquarium, gestern eine USB-Duftlampe und heute ein USB-Teddy (für 20 Euro zzgl. 3 Euro für den Versand).

Liveshopping in Deutschland – eine Übersicht

Liveshopping bezeichnet ein Onlineshopping-Konzept, bei dem über einen begrenzten Zeitraum (häufig nur ein Tag) nur ein bestimmtes Produkt angeboten wird. In Deutschland sind das im Moment vor allem diese Anbieter (in alphabetischer Reihenfolge):

Eine tolle Übersicht über alle Angebote des Tages gibt es bei:  myliveshopping.de